Blutentnahme

Bei der Probennahme sollte, insbesondere zur Verlaufsbeurteilung, immer auf optimale und gleichbleibende Bedingungen geachtet werden.

  • 12 Stunden Nahrungskarenz
  • gleicher Entnahmezeitpunkt
  • gleiche Entnahmeposition
  • langes Stauen vermeiden
  • großvolumige Kanüle
  • sanfte Entnahme (kein Vakuum)

Außerdem sollten folgende Punkte beachtet werden:

  • Patienten 10 min ruhen lassen
  • keine Entnahme aus liegenden venösen oder arteriellen Zugängen, falls dies nicht möglich ist,sollte mindestens das 10-fache des Innenvolumens des Katheters vorab verworfen werden
  • Öffnen und Schließen der Hand (Pumpen) vermeiden
  • Monovetten mit Zusätzen (z.B. EDTA, Citrat, NaF) mehrmals vorsichtig mischen (nicht schütteln)
  • niemals Blutproben aus Monovetten mit Zusatz in Serummonovetten oder umgekehrt überführen
  • Serum- Monovetten aufrecht stehend gerinnen lassen 

Bei der Entnahme von mehreren Blutproben sollte folgende Reihenfolge eingehalten werden:

Patientenvorbereitung

Auf verständliche Weise sollte der Patient über die bevorstehenden diagnostischen Maßnahmen und deren Sinn und Zweck informiert werden. Das hilft Stress und Angst abzubauen.

Erklärung über gewisse Vorschriften, die einzuhalten sind, sollten die Patienteninformationen ergänzen (Einnahme von Medikamenten, Einhaltung bestimmter Diäten, Probennahme nüchtern (außer Notfalldiagnostik).

Der Patient sollte sich stets nach direkter Frage selbst identifizieren und mit der Blutentnahme einverstanden erklären.

Zur Verteilung von Sammelgefäßen für die Urin- oder Stuhlentnahme gehören eindeutige Anweisungen für deren Handhabung. Wir stellen Ihnen gerne Informationen zur Verfügung.